Genau – es sollte geschmackvoll und wirklich gitarren-gerecht sein. Manchmal werden Stücke leider so verunstaltet oder verkrüppelt, dass man sie kaum wiedererkennt.Dann komponiert man doch lieber ein ganz neues Arrangement, das von der Melodie inspiriert ist, aber so gestaltet wird, dass es wunderbar klingt und auf der Gitarre voll zur Geltung kommt – mit all ihren Möglichkeiten und ihrem eigenen Charme.Sonst entsteht schnell dieses Gefühl: „Ich will ja so gerne, aber es will einfach nicht so recht gelingen.
Wenn mann diese Musik mag , dann würde ich zu einem echten Cembalo raten – da hast du dann das Original ! Eine richtige musikalische Erweiterung. Gebraucht of gunstig zu erwerben .
Die Kirche klingt für mich wie ein Megafon. Dadurch gehen die Nuancen verloren. Zum Beispiel die Klangfarben, die man durch das Verschieben des Anschlagpunkts der rechten Hand erzeugen kann. Man hört vor allem die Akustik und den Nachhall des Raums.Ich finde „naturel“ meistens schöner. Aber ein echter Künstler passt sich dem Raum an und lässt sich gerade vom größeren Volumen und dem Nachhall inspirieren.
Trotzdem finde ich, dass in so einer Kirche etwas von der intimen, ganz eigenen Timbre sowie dem warmen, natürlichen Klang einer Gitarre verloren geht. Es ist einfach anders. Gerade den puren, unverfälschten Klang mag ich so sehr – auch wenn er dann etwas leiser ist und eher für Hausmusik geeignet.
Ich hatte drei Bücher mit den unterschiedlichsten Liedern liegen – Folklore, religiöse, traditionelle und alte Musikstücke. Die hatte ich damals für meinen Vater gekauft, der früher immer beim Chor war und richtig gut singen konnte. Als ich dann mit der Gitarre angefangen habe, habe ich die wieder hervorgeholt. Und man kann wunderbar darauf improvisieren. Auf dem Klavier spiele ich andere, anspruchsvollere Musik. Die Gitarre ist bei mir meistens für die Good-Feel-Momente – einfach mal wegträumen und sich frei ausleben. Letztens war ich mal bei einem Gitarrenabend der Musikhochschule in Aachen. Das ist ein ganz anderes Level. Die machen erstaunliche Sachen auf der Gitarre. Und all die verschiedenen, sehr guten Instrumente, die sie spielen, mit ihrem eigenen Klang und Charakter – einfach faszinierend.
Hallo Bert. Vielen Dank für all deine schönen Musikarrangements. Ich spiele gerne mit Akkordsymbolen, dann kann man leicht improvisieren und die Hand setzt sich ganz von selbst richtig hin. Meistens Lied melodieën die sich auf die Gitaren gut spielen lassen
Vorteile einer Spielweise auf Basis von Akkordsymbolen gegenüber einer starren, vorgegebenen Notenpartitur :im Vergleich zu einer festen Notenpartitur mit vorgegebenen Griffen und exakten Fingern hat diese freie Art zu spielen – also nur mit Akkordsymbolen arbeiten und selbst / Griffpositionen wählen – fur mich klare Vorteile. Bessere Klangqualität und Resonanz Ich kann für jedes Akkord genau die Position auf dem Hals wählen, in der er auf meiner Gitarre am schönsten, vollsten und resonanzreichsten klingt. Manches klingt in der 5. Lage einfach magisch offen und warm, andere in der 9. oder 12. Lage brillant und klar – das ist bei festen Griffen in einer Partitur oft nicht möglich, weil die Position vorgegeben ist.
Ich entscheide selbst, wie viele Saiten ich anschlage und welche ich offen mitschwingen lasse. So kann ich Akkorde so voll wie möglich spielen (oft 5–6 Saiten), mit vielen natürlichen Obertönen und Sustain – das gibt einen viel reicheren, orchestralen Klang. In vielen gedruckten Arrangements sind die stimmen bewusst dünner oder eingeschränkt, damit sie leichter spielbar sind. Aber jede klassische Gitarre klingt anders (je nach Decke, Holz, Sattel, Mensur usw.). Mit festen Griffen muss man Kompromisse eingehen. Bei meiner Methode passe ich die stimmen perfekt an mein Instrument und meine Handgröße/Fingerlänge an – das führt zu mehr Komfort und weniger Anstrengung. Und auch mehr Kreative Freiheit beim Spielen der Melodie Zwischen den Akkorden kann ich die Melodie frei verweben, kleine Verzierungen, Füllnoten, Gegenstimmen oder Basslinien hinzufügen – alles genau so, wie es in dem Moment musikalisch am besten passt. Bei einer starren Partitur bist du an die exakten Noten gebunden, auch wenn du spürst, dass eine kleine Änderung viel schöner klingen würde.
Die Bassreflexröhre in einem Lautsprecher ist im Prinzip eine bewusst optimierte und präzise abgestimmte Version dessen, was das Schallloch bei einer akustischen Gitarre von Natur aus bereits tut: Beide funktionieren als Helmholtz-Resonator, um den Bassbereich deutlich zu verstärken.Bei der Gitarre entsteht es eher organisch, beim Lautsprecher wird es gezielt konstruiert, um maximalen Tiefbass zu erzeugen.
Die Darmsaiten haben einen zurückhaltenden, gefühlvollen und fast introvertierten Klang. Gerade in langsamen Stücken entfaltet sich das wunderbar. Der plötzliche Wechsel zu den Nylonsaiten lässt mich jedes Mal kurz zusammenzucken.
Ich hatte immer Pech. Neue Gitarren, die ich kaufte, enttäuschten mich anfangs stark. Und zehn Jahre später kann man sie plötzlich doch sehr schätzen. Vielleicht gehört das zur Qualität einer guten Gitarre: dass ihre wahre Schönheit erst mit der Zeit herauskommt. Besser als etwas, das sofort toll klingt und nach zehn Jahren verschlissen ist.
Ein halber Cent (0,5 Cent): Das ist für fast alle Menschen nicht mehr wirklich hörbar als eigenständiger Unterschied. Selbst bei gleichzeitig klingenden Tönen (z. B. Unisono-Saiten auf einem Klavier) ist die Schwebungsgeschwindigkeit so langsam (weniger als 1 Schwebung pro paar Sekunden), dass es kaum auffällt. Professionelle Klavierstimmen gehen manchmal bis auf 0,5–1 Cent genau, aber das dient eher der Konsistenz über das ganze Instrument (Inharmonizität, Stretch) als dass man es unbedingt hört.
The proof of the pudding is in te eating . Spielte Parsifal . So schön, mit all diesen herrlichen geheimnisvollen Akkorden und Harmonien und majestätischen Bässen. Alles kommt erst bei guter Stimmung richtig zusammen.
Versuch es doch mal mit PianoMeter. Ich habe nur ein ganz billiges Handy, ein Moto E40, und damit geht es perfekt. Der Vorteil ist: Du siehst genau, was du tun musst. Und du hast sogar etwas Spielraum – wenn es nicht mehr als einen halben Cent abweicht macht nichts . Wenn es irgendwo noch etwas falsch klingt Später kannst du ja ganz leicht etwas korrigieren. Jeder Pianist sollte diese App haben. Nie wieder ein verstimmtes Klavier !