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| Zuletzt Online: 05.11.2024
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Cornelia Traudt hat auf meine Anfrage zum Thema "Schellack reinigen mit Mandel- bzw Nähmaschinenöl" sofort und freundlich, worüber ich mich sehr gefreut habe, reagiert und das bestätigt, was hier in Forum schon vermutet wurde: "was da kursiert ist überholt ..." Sie bestätig aber dass die Anwendung von Nähmaschinenöl zur Reinigung von mit Schellack polierten Instrumenten, ihrer Meinung nach sinnvoll ist: das Öl sei Säure- und Harzfrei und somit dafür geeignet. Nicht aber Mandelöl, das dazu neigt, wenn nicht ganz frisch, schnell ranzig und klebrig zu werden. Ich möchte noch dazu sagen, dass sie in ihrer Mail viel Wert drauf gelegt hat, eine Schellackpolitur auf jeden Fall regelmäßig überarbeiten zu lassen um zu verhindern, dass das freigelegtes Holz drunter, leidet. Gruß, Ugo
p.s.: ich glaube, jetzt vom eigentlichen Thema des Threads abgedriftet zu sein, mea maxima culpa!
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Zitat ollo: Die Webseite sieht seit 15 Jahren so aus. Ich würde das nicht überbewerten, manche Dinge sind halt nicht so wichtig, und kosten außerdem Geld.
Schellack regelmäßig ölen? Ist mir neu, das will aber nichts heißen
Ja, die Seite sieht veraltet aus und irgendwie nicht so richtig aktuell. Ich habe mich trotzdem auf sie (Meisterin + Seite) gefreut - ich stehe ja auf Heimische Hölzer 8) Ich werde sie (die Meisterin) anschreiben und dann schaum ma weiter. Gruß, Ugo
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Zitat von Sascha im Beitrag #83 Nur weil ich gerade drüber gestolpert bin und mich daran erinnerte, dass es da einen alten Thread gibt: Auf der Seite von Cornelia Traudt findet man Gitarren aus Bergzwetschge und Ihr Modell"Aimee" habe ich in gebraucht aus Riegelahorn gesehen.
Gruß Sascha
Danke Sascha, ich kannte die Meisterin nicht. Auf ihre Seite habe ich gerade u.a. gelesen, dass, zur Pflege von Schellack, die Anwendung von Maschinen- oder Mandelöl empfehlenswert sei. Mehrmals im Jahr. Kennt sich jemand da aus? Gruß, Ugo
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Ich sitze entweder auf dem runden Klavierhocker in Wohnzimmer oder auf dem Wabbel-Kissen (ich kannte das Wort gar nicht, passt aber super) auf dem alten Bürostuhl aus den 30ern in meinem Zimmer. Das Kissen nehme ich seit dem ich eine Hüftprothese links in meinem Leben eingebaut bekam und finde es super. Sehr hat mich die Frage beschäftig, wie viel Luft rein muss um zu mir zu passen, und jetzt bin doch voll happy damit. Gruß, Ugo
Zitat von Peter im Beitrag #5 Hallo Charlie,
diese Gitarrenspielständer kommen häufiger zum Einsatz für ein Spiel im Stehen. Man sieht sie in Bands auf der Bühne, wenn der Gitarrist innerhalb einer Stückes schnell die Gitarre wechseln muss.
Heike hatte über das Wabbel-Sitzkissen früher gesprochen, sie hat es auch verwendet und empfohlen. Es gab darüber Threads im alten Forum. Ich hab auch eins, hab es aber nur mal probiert, man müßte da schon gezielter drangehen, also kann ich leider nix sagen.
Gruß Peter
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Zitat von Peter im Beitrag #9 Ich habe mir selbst einen Ulmer Hocker gebaut 😊
Wow!
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Meine als Dauerleihgabe bei mir lebende Weißgerber - somit würd ich auch die Besitzverhältnisse definitiv und, wie ich finde, sogar elegant, klären. Auf auf die Insel also! 8D
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Gratuliere Peter, die Gitarre, wobei die verbaute Hölzer nicht mein Geschmack sind, sieht großartig aus! Außergewöhnliche Plantilla mit anmutenden Rundungen. Wenn du magst, bei Gelegenheit würden mir die Maßen des Instrument interessieren. Viel Freude beim Kennenlernen! Gruß, Ugo
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DANKE Agustín, deine Beziehung zu deinem Padre soll sehr schön sein, wenn davon solche Harmonien entspringen. Gruß, Ugo
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Lieber Michael, ich habe mit Wannenmacher korrespondiert und kann bestätigen, dass er, als Teilnehmer von vielen Meisterkursen bei Hannabach, erlebt hat, wie die nahezu legendäre Pinselführung vom Altmeister, von vielen höchst geschätzt wurde. Von ihm habe ich noch die Info, dass in der Regel pinselte er Boden und Zargen und besprühte die Decke. Und genau dass hat mir Ermanno Chiavi, auch mal Schüler Hannabachs in Bubenreuth, bestätigt. Übrigens: wenn du magst, ich kann dir gerne den Scan eines Prospekt Hannabachs aus den 80ern schicken.
Mein Instrument hat sehr wenige und unauffällige Risse, Boden und Zargen sind soweit nicht davon betroffen. Die Decke bearbeiten zu lassen ist ja reine Schönheitsoperation und somit absolut sinnlos, davon bin ich mir bewusst. Trotzdem spiele ich mit dem Gedanke, vielleicht doch irgendwann es machen zu lassen - wenn sich überhaupt jemand dafür finden ließe. Mal sehen. Gruß, Ugo
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Im Ernst Karel? Ich stelle mir das abziehen von alten Lacken als mega schwer vor. Die Köröskeny scheint mit Nitrocellulose lackiert zu sein. Kann man Nitro einfach so abziehen? Gruß, Ugo … und viel Spaß und Freude bei deiner neuen, alten Hopf 8)
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Ambra 2000 low tension hatte ich auf einem Torres-Modell mit kleinerem Korpus und 640er Mensur, mehrmals und ohne Unterbrechung durch anderen Seiten, drauf gezogen und fand sie sehr angenehm zu spielen und überzeugend im Klang (…) Gruß, Ugo
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Zitat von Harald im Beitrag #6 Du Glücklicher. Da kann man dir nur wünschen, dass der Urlaub recht lange dauert!
Als bekennender Weißgerber Fan, wäre ich natürlich sehr an deinem Bericht über diese "Urlaubsverwahrung" sehr interessiert!
Gruß Harald
Ja, ich glücklicher 😃 Und da die Gitarre hier länger als geplant bleiben darf, der Bericht wird bald folgen. Gruß, Ugo Ps: würdest du dafür vielleicht mal ein paar Zeilen über Erwin von Grüner schreiben?
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Auf jeden Fall - soweit zu Geschichte des Instruments dazu beiträgt.
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Zitat von Peter im Beitrag #9
Zitat von Hugo im Beitrag #7 Stammen die Autographen auf der Decke von Berühmtheiten?
Kann ich dir nicht sagen, aber so wie ich Willie Nelson einschätze eher nicht, sondern von ganz "normalen" Freunden. Aber ist nur meine Meinung.
Gruß Peter
Ja, so schätze ich den auch ein. Übrigens: die Lagerfeuer Gitarre hinkritzeln lassen, von wem auch immer, war in den frühen 80ern genau so geläufig, wie das Unterschreiben lassen vom Gips, dass damals benutzt wurde um Knochenbrüche zu richten. Gruß, Ugo
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Zitat von Charlie im Beitrag #1 Bereits im alten Forum gab es Hinweise, dass die hohen Lagen bei Fichtendecken auch bewußt und lange eingespielt werden müssen, um sich klanglich zu entfalten.
Unabhängig davon wollte ich gerne fragen, welche Erfahrungen und Tipps ihr für die hohen Lagen (12 aufwärts) habt: klanglich ist ja wünschenswert, dass sie nicht gegenüber den unteren Lagen zu schwach ausfallen.
Habt ihr Erfahrungen bei der Gitarrenauswahl hinsichtlich der hohen Lagen? Tipps, worauf man achten sollte? Wir man testen sollte?Ab welchen Preisniveaus eine gute Klangqualität zu erwarten wäre?
Danke im Voraus!
Hi Charlie, wenn darum geht's, die hohe Lage zu üben, sind vielleicht u.a. auch Segovia's Tonleiter behilflich. Dabei saust du dem ganzen Griffbrett rauf und runter, auf und ab bis zum Schalloch. Ob dies eine positive Auswirkung für eine klangliche Entwicklung der Fichtendecke mit sich bringt, weiss ich nicht so richtig. Treffsicherheit, Geschmeidigkeit und Geschwindigkeit für die Finger auf jeden Fall - und das wirkt bestimmt positiv auch auf die Tonbildung. Armin Gropp sagte mir mal, bei der Übergabe einer gerade fertig gebauten Gitarre mit Fichtendecke, dass sie ein Jahr gebrauchen wird "um die Reifeprüfung zu bestehen". Und jedwedes Instrument bestehet ja die Prüfung anders - wenn überhaupt. Ich frage mich noch dazu, ob man eine Fichtendecke u.U. auch verschlechtern kann bzw ob man sie zerstören kann - Alptraum. Das Thema ist auf jeden Fall interessant 8) Gruß, Ugo
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Ich habe zum erstmal solche Seiten gesehen, auf eine Weißgerber gespannt, die gerade bei mir Urlaub macht 8) Hersteller mir unbekannt, Diskant weiß. Inzwischen habe ich sie entsorgt und durch Seiten von Aquila low tension ersetzt. Gruß, Ugo
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Zitat von Peter im Beitrag #5
Zitat von Docsteve im Beitrag #4 "There is no money above the fifth fret." (Willie Nelson)
Naja, seine Gitarre war vermutlich eingespielt genug......🤣
Krass! Danke Peter, dass Willie Nelson auf eine kaputte Gitarre gespielt hat wusste ich schon, so detailliert wiederum nicht. Stammen die Autographen auf der Decke von Berühmtheiten? Gruß, Ugo
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Zitat von Harald im Beitrag #19 Hallo Hugo,
Die Kolb Mechaniken waren in den 60er, 70er sehr angesagt und wurden damals weltweit eingesetzt. Kohno in Japan, Guild in den USA, Hagström in Schweden sind nur einige prominente Beispiele.
Auch wenn es ganz sicher keine Rubner Mechaniken sind, könntest du ja vielleicht bei Rubner mit anfragen, ob einer der „alten Hasen“ sich vielleicht erinnert, wer der Hersteller war. Man kannte sich ja schließlich in so einer überschaubaren Nischenbranche!
Gruß Harald
Ja genau so hab ich es auch gemacht, aber eine Antwort werde ich erst nächste Woche erhalten - Betriebsurlaub.
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Danke! Von Robert Kolb hab ich bisher nix gewusst - und auch erstmal nix im Netz über ihn was gefunden. Ich werde später Rubner dem Bild schicken und anfragen. Gruß, Ugo
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