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Peter
Beiträge: 690 | Zuletzt Online: 23.05.2024
Name
Peter Remiger
Wohnort
Memmingen
Registriert am:
27.03.2023
Geschlecht
männlich
    • Peter hat einen neuen Beitrag "Gitarrenbauer in Deutschland" geschrieben. Heute

      Vielen Dank Oli für deine große Mühe und dieses tolle Ergebnis!

      Viele Grüße
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Modifizierter Klang im Video" geschrieben. Gestern

      Zitat von ollo im Beitrag #40
      A propos Jörg, er hat schon länger nichts mehr geschrieben. Weiß jemand was?

      Ja, er hatte ein paar technische Schwierigkeiten, deswegen konnte er nichts posten, Harald und ich waren aber ständig im Austausch mit ihm. Er hat es jetzt lösen können und wird sicher demnächst wieder etwas posten.

      Gruß
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Gitarrenbauer mit gutem Preis-Leistung-Verhältnis" geschrieben. Gestern

      Zitat von bka24141 im Beitrag #40
      Zitat von peterg im Beitrag #13
      "Ich würde auch eher bei jüngeren, ambitionierten Gitarrenbauern suchen. Leider kenne ich nicht viel davon... Daher mein Post hier."

      Weiß nicht wo Du wohnst.
      Hier in Bayern findet ja quasi ein Generationswechsel der großen "Gitarrenbaudynastien" statt.
      -Dammann
      -Voigt
      -Blöchinger
      -Ober.



      Danke für den Hinweis. Ich habe nachgeschaut, sie sind aber leider nicht unbedingt günstig. Eine Julian Dammann kostet momentan ordentlich, beispielsweise


      Diese spezielle neue Generation der Gitarrenbauer - die Söhne/Töchter von sehr bekannten Luthiers - haben ihre eigenen Besonderheiten. Sie sind mE keinesfalls günstig, da man meist den Namen des Vaters mitbezahlt. Dafür haben sie natürlich den Vorteil, dass der Vater (Mütter-Luthiers kenne ich in diesem Modell keine) wohl die Qualität sehr positiv "überwacht". Die Liste läßt sich fortführen mit Giovanni Tacchi, Kathrin Hauser, etc. Aber wie gesagt, die sind alle bereits von Beginn an deutlich teurer als unbekannte junge Luthiers. Darüberhinaus: eine Julian Dammann ist nicht mehr zu bekommen. Er ist mittlerweile genauso gehypt wie sein Vater.

      Gruß
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Modifizierter Klang im Video" geschrieben. 21.05.2024

      Nicht um das Thema nochmal künstlich aufzuwärmen, sondern nur als Ergänzung: Im Delcamp-Forum wurde das Thema "Kann man anhand von Videos den Klang einer Gitarre wirklich beurteilen?" auch in einem neueren Thread behandelt, sehr interessant. Natürlich mit allen möglichen Meinungen, aber der Grundtenor ist auch hier wieder:

      Zitat:
      "So I value guitar videos as an art form, and nothing more. As a way to judge guitars, they’re woefully inadequate. I really don’t know how a guitar sounds until I play it myself."

      https://www.classicalguitardelcamp.com/v...ic.php?t=157002

      Der Thread gibt noch ein paar weitere interessante Infos zu dem Thema.

      Gruß
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Gitarrenbauer mit gutem Preis-Leistung-Verhältnis" geschrieben. 20.05.2024

      Ich habe ehrlich gesagt nirgends gelesen, dass Kerstin nur lokale hiesige Gitarrenbauer unterstützt...

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Gitarrenbauer mit gutem Preis-Leistung-Verhältnis" geschrieben. 20.05.2024

      Zitat von berndwe im Beitrag #24
      Was ist wenn das Trauminstrument am Ende doch anders klingt oder sich anders anfühlt als ich mir das erträumt habe?

      Das ist leider ein ziemlich wunder Punkt, den du da ansprichst.... In der Regel sind - besonders nach einer langen Wartezeit - die klanglichen Erwartungen an das Instrument sehr hoch. Es klingt dann aber anders beim Abholen.... man denkt sich, naja, muss eingespielt werden, andere Saiten etc. Aber dann nach 6 Monaten, wenn die Erwartungen immer noch nicht erfüllt sind, beginnen die Überlegungen: evtl. jetzt, wo sie noch ziemlich neu ist, verkaufen...? Dann kommt oft der kleine Schock, wenn überhaupt verkaufbar, dann nur 25-30% unter dem Einkaufspreis....
      Sorry, soll nicht negativ klingen, ist aber leider häufig die Realität.
      Deswegen: Entweder man hat keine sehr spezifischen Klangvorstellungen und ist hier flexibel oder eben ein vorhandenes Instrument - neu oder gebraucht - kaufen.
      Ganz selten gehen die Gitarrenbauer darauf ein, bei Nichtgefallen muss man nicht nehmen (dann aber nur, wenn keine Sonderwünsche vorlagen). In der Regel dann, wenn die Nachfrage sehr hoch ist (dann war die Wartezeit aber auch lang und man kann das Instrument auch ganz gut selbst verkaufen).

      Soll dich nicht abhalten, lieber Bernd, es kommt wie gesagt ganz auf deine Erwartungen und Flexibilität an. Man sollte nur wissen, auf was man sich einläßt.

      Gruß
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Gitarrenbauer mit gutem Preis-Leistung-Verhältnis" geschrieben. 19.05.2024

      Zitat von bka24141 im Beitrag #9
      Gitarren von einem Rising Star Gitarrenbauer zu erwerben kann sich richtig lohnen, wenn er später ein neuer Fleta/Dammann wird. In meisten Fällen wahrscheinlich nicht, eher mit Verlust beim Wiederverkauf.


      Danke Long, ich kann deine Überlegungen sehr gut nachvollziehen.
      Was das obenstehende betrifft: wir hatten das Thema Wertsteigerung bei Gitarren auch schon öfters. Ich gebe dir absolut recht aus meiner Erfahrung. Für fast alle Gitarren gilt: Beim Wiederverkauf tritt ein Verlust gegenüber dem Neupreis auf (sofern es ein neues Instrument ist). Ab einer gewissen Preisregion sind Gitarren ohnehin nicht mehr leicht zu verkaufen, dann meist nur mit signifikanten Preisabschlägen. Die tollen Wertsteigerungen sind eine Illusion, die ganz wenigen Spitzenluthiers vorbehalten sind.
      Gebrauchte Gitarren kann man natürlich - sofern man sie sehr günstig eingekauft hat - durchaus mit Gewinn verkaufen. Aber Gewinne mit Gitarren zu machen war ohnehin nie mein Ziel.

      Gruß
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Gitarrenbauer mit gutem Preis-Leistung-Verhältnis" geschrieben. 19.05.2024

      Hallo Long,

      da die empfundene Klangqualität ja sehr subjektiv ist, ist es nicht ganz einfach solche Tips zu geben. Aber es gibt mE ein paar grundsätzliche Dinge hierzu zu sagen.
      Ja, Siccas et al. ist teuer, dafür erkaufst du dir aber auch den Vorteil, sehr viele unterschiedliche Gitarren dort vergleichen zu können und danach gleich mitnehmen zu können.
      Nach meiner Erfahrung ist das Preis/Leitungsverhältnis immer dann sehr günstig, wenn es jüngere bzw. noch nicht lange situierte Gitarrenbauer/-innen am Anfang ihrer Karriere sind. Dann ist zwar oft die Klangqualität noch schwankend, aber man muss sich halt die Gitarre raussuchen, die einem gefällt. Sind die Luthiers einmal bekannt für ihre sehr gute Qualität, geht die Nachfrage und damit die Preise rapide nach oben. Das ganze erfordert natürlich einen deutlich höheren Aufwand: zu den Luthiers fahren, testen, wieder woanders hinfahren und testen, dann Wartezeit fürs Bauen und dann hoffen, dass die neue Gitarre auch wieder so gut klingt. Auch erfordert dies natürlich, dass man schon sehr genau wissen muss, was man will, so viele unterschiedliche Gitarren testen wir bei Siccas geht hier nicht.
      Aber das ist mE das Prinzip, bei sehr guten ambitionierten neueren Luthiers zu schauen.
      Agustin hat neulich eine Gitarre von Johanna Vogl gekauft, das ist z.B. für mich so ein Rising Star. Sie betreibt in Weimar eine Werkstätte zusammen mit einer weiteren Gitarrenbauerin.

      Ein anderes Prinzip verfolgt der bereits bekannte englische Luthier Stephen Eden. Er hat zusammen mit Miles Roberts ein Konzept entwickelt, durch bewußtes Weglassen von Verzierungen und Schnörkel, also z.B. kein Mittelstreifen auf dem Boden und eine einfache Rosette, preislich wirklich sehr günstige Modelle namens Cadenza (ca. 2500 €) anzubieten. Ich habe sie gespielt, sie sind fantastisch.

      Das wäre mein Input dazu.

      Gruß
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Forumstreffen 2024" geschrieben. 18.05.2024

      Zitat von peterg im Beitrag #35
      Von München aus sind das halt über 3 Stunden Fahrt.
      Habt ihr denn schon einen Termin konkret ins Auge gefasst?


      Ja, ggf. kann man ja Reisegemeinschaften bilden. Wie gesagt, am konkreten Termin arbeiten wir gerade und teilen die Optionen baldmöglichst mit. Wir wählen dann die Option, an der die meisten können, sofern sich natürlich eine ausreichende Zahl Teilnehmer findet.

      Gruß
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "moin :)" geschrieben. 17.05.2024

      Hallo lila, herzlich willkommen im Forum. Wir freuen uns auf deine Beiträge.

      Viele Grüße
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Haltung der rechten Hand beim Gitarre spielen" geschrieben. 17.05.2024

      Zitat von Eliseo Fresquet-Serret im Beitrag #17
      Theoretisch, sollte das die Position der rechten Hand beim Gitarrenspiel sein.



      Bei allem Respekt, aber genau das wird ja im Thread diskutiert. Da gibt es pro und contra, es gibt nicht die richtige Handstellung. Diese sehr abgewinkelte Handhaltung, die auch Segovia gepredigt hat, ist die am wenigsten ergonomische. Bestimmte Zupftechniken, z.B. solche, die eine Vertikalschwingung zur Gitarrendecke und damit einen besonderen Ton erzeugen, können mit dieser Handstellung nicht ermöglicht werden. Aus heutiger Sicht hat sich die Erkenntnis durchgesetzt (zum Glück!), dass auch andere Handstellungen absolut ihre Berechtigung haben, auch wenn dies früher eher verpönt war.

      Gruß
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Forumstreffen 2024" geschrieben. 17.05.2024

      Zur Übersicht liste ich hier mal auf und ergänze dies jeweils, wer denn schon Interesse an Treffen bekundet hat bzw. sich unverbindlich angemeldet hat.

      Harald, Peter, JensB, ribaldcorello (Uwe), bka24141 (Long), Sascha, ollo, Andreas Lindae, docsteve, Burghard, Kerstin72, Jörg Wagner


      Wir werden den genauen Termin möglichst bald festlegen (bzw. die Optionen) damit man konkret planen kann.

      Gruß
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Forumstreffen 2024" geschrieben. 16.05.2024

      Zitat von bka24141 im Beitrag #14
      Welche Programme hätten wir da

      Das Programm würden wir dann zusammen erarbeiten, wenn ausreichend Interesse besteht. Du kannst dich aber ja mal am Programm des letzten Treffens orientieren.

      Gruß
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Forumstreffen 2024" geschrieben. 16.05.2024

      Liebe Forumsmitglieder,

      wie angekündigt nach zwei Monaten nun ein Statusupdate zur Planung für das Forentreffen 2024.

      Zuerst einmal Danke für die Rückmeldungen. Als möglicher Treffpunkt in der Mitte/Norden Deutschlands wurde das KSI in Siegburg nahe Bonn vorgeschlagen.
      Unsere Nachfrage dort hat jedoch ergeben, dass im Oktober nur noch ein Termin frei ist, den man sofort verbindlich hätte buchen müssen, wobei alle Übernachtungsmöglichkeiten dort im Institut bereits ausgebucht waren. Bei 10 angenommenen Teilnehmer und 2 angemieteten Räumen hätten die Kosten pro Person inkl. Verpflegung ca. 80€ betragen.

      Harald hat noch eine Alternative noch weiter im Norden überprüft, wo er bereits ein Gitarrenseminar absolviert hat, leider mit ähnlichem Ergebnis.

      Alle diese Möglichkeiten haben den entscheidenden Nachteil, dass kaum noch Termine frei sind und man sich deshalb sofort verbindlich dazu anmelden müsste.

      Deswegen schlagen wir als derzeit einzig sinnvolle Alternative vor, das Forentreffen 2024 erneut im ZKM im Karlsruhe durchzuführen, was uns freundlicherweise durch Uwe ermöglicht wird und neben den fast idealen Räumlichkeiten die Vorteile bietet, sich terminlich nicht im Voraus verbindlich festlegen zu müssen und kostenfrei zu sein.

      Alle anderen, von Mitgliedern vorgeschlagenen, möglichen Treffpunkte, die noch weiter im Süden Deutschlands liegen, haben unseres Erachtens bedingt durch die noch dezentralere Lage keine Vorteile, sondern eher Nachteile gegenüber Karlsruhe.

      Natürlich macht eine Fortführung der Planung nur dann Sinn, wenn ausreichend Interesse an einer Teilnahme besteht. Zeitraum wäre wieder Mitte September bis Ende Oktober. Familienmitglieder sind natürlich ebenfalls herzlich willkommen.

      Nächster Schritt: bitte gebt uns innerhalb der nächsten 4 Wochen – bis zum 17.6.24 – Bescheid per Post hier in diesem Thread oder PN, ob ihr an einer Teilnahme am Forentreffen 2024 Interesse habt. Wir informieren dann danach über das Ergebnis und ob infolgedessen ein Treffen weiter geplant wird. Natürlich ist die Mitteilung unverbindlich, es kann ja immer etwas dazwischenkommen und wir rechnen auch immer im begrenzten Ausmaß damit.

      Falls ihr noch Fragen oder weitere Anregungen habt, gerne!

      Viele Grüße
      Harald und Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Grüße aus Dresden" geschrieben. 16.05.2024

      Hallo Bernd,

      auch von mir ein herzliches Willkommen in unserem Forum! Schön, dass du deinen großen Erfahrungsschatz auch hier bei uns einbringen willst. Ich bin sicher, du kannst viel beitragen.

      Viele Grüße
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "richtige Sitzposition" geschrieben. 11.05.2024

      Vielen Dank Harald!
      Ich finde das Konzept sehr interessant, wie du schon sagst eine Weiterentwicklung des GL, da es das Instrument wohl auch komplett hält und den Körperkontakt minimiert, welcher den Klang ja immer beeinträchtigt. Im alten Forum hatte ein damaliges Mitglied auch immer schon über seine Art und Weise berichtet, die Gitarre mit einem Gurt um sich herum zu wickeln und so gut zu fixieren. Ich habe das immer als etwas umständlich empfunden, wenngleich der Halt sicher gut war. Hier beim Le Support ist es ähnlich. Mal schauen, wie das System so ist und ob der Gurt zum Umschnallen angenehm ist, denn ich habe gleich mal ein Modell bestellt 😀: La Estrellita.

      Ich werde darüber berichten, wenn ich es habe. Falls ich es aus irgend einem Grund nicht weiter behalten will, werde ich es an Interessenten im Forum günstig weiterverkaufen, evtl. kann ich es auch mal an Interessenten aus dem Forum verleihen zum Ausprobieren, wenn die Portokosten übernommen werden.

      Gruß
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Neu aus dem Ruhrgebiet" geschrieben. 11.05.2024

      Danke Klaus. Das bedeutet dann, dass du eine Gitarre bei Carl Hermann gekauft oder bestellt hast...? Carl Hermann ist auch Mitglied hier im Forum.

      Gruß
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Forenregeln - Was du beachten solltest, um am Forum-Klassikgitarre teilzunehmen" geschrieben. 10.05.2024

      Vielen Dank!

      Es gibt keine Regeln hier für den Benutzernamen, solange er nicht andere Punkte der Forenregeln verletzt.
      Wir heißen jeden/jede willkommen, der eine Leidenschaft für die Gitarre mitbringt. Natürlich muss man in einem Forum andere mit Respekt behandeln, das ist uns ganz wichtig, daher unsere Forenregeln.

      Wir freuen uns, dass du zu uns gestoßen bist, du bist eine Bereicherung für unser Forum. Nationalitäten sind uns egal.

      P.S. Das alte Forum besteht nicht mehr, man kann die Webseite nicht mehr aufrufen, lediglich über Umwege noch auf einen Teil der Posts zurückgreifen.

      Viele Grüße
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Schwarze G-Saite - Siegfried Behrend läßt grüßen!" geschrieben. 07.05.2024

      Danke Wolfgang!

      Wir haben dieses Thema ja immer wieder mal. Die Möglichkeiten der Steg- und Sattelkompensation, auf die du freundlicherweise hinweist, sind eine Sache, ich würde aber anfangen mit einer anderen G-Saite, eben kein Nylon. Wie ich ja schon mehrfach geschrieben habe, verwende ich für die G-Saite nur Carbon, und zwar Savarez Alliance red (MT). Durch die viel geringe Dicke bei Carbonsaiten sind die Intonationsprobleme dort viel kleiner. Man kann auch viele andere Carbonsaiten als G-Saite verwenden, nicht nur die Savarez natürlich. Ich habe auch gute Erfahrungen mit Titanyl als G-Saite gemacht. Es muss halt immer mit den anderen Saiten klanglich gut zusammenpassen.

      Man kann natürlich auch dies beim Spielen versuchen zu kompensieren (höherer Fingerdruck auf die Saite bedeutet größere Abweichung). Letztendlich ist es dann auch eine Sache der optimalen Stimmung für das Stück und ganz am Ende, inwieweit man das Spiel treiben will oder dann eben die kleineren Intonationsprobleme akzeptiert, die viele Zuhörer auch gar nicht wirklich hören.

      Aber jetzt ist dieser Thread wieder mal vom Ursprungsthema abgedriftet (woran ich nicht ganz unschuldig bin...😖).

      Hier nochmal die gute Webseite von Achim-Peter Gropius zu diesem Thema: https://gropius.de/wissenswertes/intonation/

      Gruß
      Peter

    • Peter hat einen neuen Beitrag "Schwarze G-Saite - Siegfried Behrend läßt grüßen!" geschrieben. 07.05.2024

      Zitat von Saitenlage im Beitrag #15
      Aber hat jemand von Euch eine schlüssige Erklärung dafür, warum gerade die G-Saite so oft aus der Reihe tanzt?

      Weil es die dickste und damit massereichste Saite im Diskant ist.

      "Die Tonhöhe jedes erzeugten Tones ist unter Vernachlässigung der transversalen Biegesteife der Saite und der Randbedingungen gemäß der Taylorschen Beziehung allein abhängig von der schwingenden Saitenlänge, von ihrer längenbezogenen Masse („Gewicht“) und der Saitenzugkraft. (Zitat Karl Sandvoss "Die Intonation - das Stiefkind der klassischen Gitarre?")

      Durch die Längung der Saite beim Niederdrücken wird der Ton vs. dem gewünschten Ton verändert.

      Und wer es ganz genau wissen will : (aus demselben oben zitierten Artikel von Karl Sandvoss)
      Die zwölf wichtigsten technologischen Intonationsphänomene

      1. Jede Saite erfährt auf jedem Saitenchor beim Fingeraufsatz eine Längung, weil sie aus ihrer Ruhelage ausgelenkt wird. Dabei unterscheiden wir drei Arten von Längung:
      die Längung beim Niederdrücken der Saite bis zum Kontakt mit den Bünden und
      die zusätzliche Längung beim weiteren Niederdrücken der Saite auf das Griffbrett oder wenigstens in Richtung auf das Griffbrett sowie ggf.
      die zusätzliche Längung bei der mehr oder weniger gewollten und/oder unvermeidlichen zusätzlichen seitlichen Auslenkung der Saite auf den Bünden.
      2. Die Saite reagiert auf die Längung nach Phänomen 1 aufgrund ihrer Longitudinalsteife (Längssteife) mit Erhöhung ihrer Zugkraft und damit ihrer Tonhöhe. Diese Tonerhöhung hat einen intonationsrelevanten Charakter und ist von der Längung und der Longitudinalsteife der Saite im Betriebspunkt abhängig
      3. Die Saite reagiert auf grund ihrer Längung aufgrund der Volumenkonstanz des Werkstoffs parallel mit Verminderung ihrer längenbezogenen Masse (der Saitenstärke [dem Saitendurchmesser] im Betriebspunkt). Dies hat eine weitere Tonerhöhung mit intonationsrelevantem Charakter zur Folge.
      4. Der individuelle Fingeraufsatz („das Greifen“) beeinflusst die Saitenlängung und so in doppelter Weise die Intonation. Es gibt dabei „Holzspieler“ und „Luftspieler“, und natürlich spielt die Form der Bünde und hier vor allem ihre Höhe eine Rolle. Die Längung ist also kein konstanter Wert und in der Regel außerdem für jeden Saitenchor verschieden. Ferner spielt auch die Anatomie ein Rolle. Dazu kommen noch die unvermeidlichen und / oder gewollten verschiedenen längssaitigen Kraftkomponenten, im Fingeraufsatz, die sowohl tonerhöhenden als auch tonerniedrigenden Charakter haben können. Auch die sog. Gegenintonation (s.u. Intonations-Spielertypen) und das Vibrato gehören dazu. Alle diese Einflüsse weisen einen intonationsrelevanten Charakter auf.Die Phänomene I bis 4 sind von der Saitenhöhe jedes Saitenchors über dem Griffbrett abhängig.
      5. Die Saitenhöhen ihrerseits sind bekanntlich keine Konstanten, weil sie von den Anforderungen des Spielers an die Besaitung und anderen Größen abhängig sind. Die Saitenhöhe eines jeden Saitenchors hat einen intonationsrelevanten Charakter.
      6. Bei der Berechnung der Bundeinteilung denken wir uns die zugeordneten Saitenlängen gemäß der Bundeinteilung auf der Saite. Dies ist – genauer betrachtet – leider nicht der Fall, weil die Saite mit zunehmender Ordnungszahl der kontaktierten Bünde immer mehr ausgelängt wird und damit auch der Abstand zum Untersattel länger wird als dies der unausgelenkten Saite entspricht. Diese reine Verlängerung der schwingenden Saiten länge wirkt hier isoliert betrachtet auch tonhöhenerniedrigend, also zu dem vorangegangenen Tonerhöhungskomplex etwas kompensierend. Leider bleibt dieser Effekt zu schwach, um wirklich die Summe der anderen Phänomene – vor allem die Erhöhung der Saitenzugkraft – zu kompensieren.
      7. Die Phänomene 1, 2, 4 und 5 sind jeweils von der Art, der Konstruktion, den Materialien und deren Verarbeitung der Saiten abhängig, weil durch sie die teils sehr unterschiedliche Longitudinalsteife, aber auch die Transversal- und Rotationssteife der Saiten bestimmt wird. Alle diese Einflüsse weisen einen intonationsrelevanten Charakter auf.
      8. Die Phänomene I, 2 und 4 der Saiten sind von den Klimabedingungen (Temperatur und Feuchte) abhängig, weil durch sie die Elastizitätsmodule (die Werkstoffelastizität) der in den Saiten verarbeiteten (Kern- ) Werkstoffe und damit die Longitudinalsteife beeinflusst werden. Besonders heikel sind z.B. neben hohen mediterranen Temperaturen und den Tropen die Wärmestrahlung durch Scheinwerfer, und es gibt sogar das Phänomen der Handwärme, also die Wärme, die von Hand insgesamt über den Kontakt und durch das Spiel (Reibungswärme) auf die Saite gebracht wird. Auch die Handfeuchte kann sich ggf. bei Nylon auswirken. Die modemen Saitenwerkstoffe sind nämlich Thermoplaste, womit alles gesagt ist. Schon wenige Grad Temperaturänderung und – je nach Werkstoff – wenige Prozent Feuchteänderung schlagen hörrelevant auf die Intonation durch! Auch die Intonationseigenschaften des Instruments können von Klima mehr oder weniger beeinflusst sein (Saitenhöhe, Verformung der Decke mit Veränderung der Position des Untersattels etc.). Klimaeinflüsse besitzen einen intonationsrelevanten Charakter.
      9. Sowohl die Nutzungsdauer wie auch ggf. die reine Alterung nehmen Einfluss auf das Intonationsverhalten. Diese Einflüsse haben gleichfalls intonationsrelevanten Charakter.
      10. Die Ablösepunkte am Obersattel, den Bünden und dem Untersattel, also den jeweils tonbildenden Saitenlängen eines jeden Saitenchores, stimmen nur bedingt mit den baulichen Annahmen – etwa der Annahme Kontakt auf Mitte Bundstab – überein, weil die Saiten sich ihren Ablösepunkt z.B. als Tangente „selbst suchen“. Des weiteren kommt es unter Saitenzug zu Verformungen des Instruments und hier vor allem der Decke mit Veränderung der Position des Saitenhalters (Kippmoment) und des Untersattels. Des weiteren verformt sich der Hals, und das Griffbrett zieht sich gegenüber dem unbelasteten Zustand konkav. Gleichzeitig steigt unter Stimmzugkraft auf grund der Verformung der Halsbefestigung und des Halses selbst die Saitenhöhe. Ähnliche Wirkungen hat oft auch die Alterung der Instrumente. Alle diese Einflüsse besitzen einen intonationsrelevanten Charakter.
      11. Saiten besitzen eine Longitudinalsteife, eine Transversalsteife und eine Rotationssteife und, auf die Werkstoffe bezogen, auch drei verschiedene, diesen Aspekten zugeordnete E-Module. Alle diese Formen der Steife haben gleichzeitig auch mit Qualitätsmerkmalen zu tun. Über die Longitudinalsteife haben wir schon gesprochen. Die Transversalsteife (Biegesteife ) der Saite im Betriebspunkt bewirkt eine Tonerhöhung der Grundschwingung und noch mehr der Harmonischen der Saite und dies mit steigender Ordnungszahl der Harmonischen. Sie ist u.a. die Ursache der bei jeder konkreten Saite (im Gegensatz zu der rein mathematischen Saite – also einem rein abstrakten Produkt) mehr oder weniger ausgeprägten Inharmonizität ihres Schwingungsverhaltens. Freilich ist diese meist äußerst klein.
      12. Ein weiterer kleiner Ausflug in die wunderbare Saitenphysik der harmonischen Schwingungen sei dem Autor gestattet: Musiksaiten besitzen u.a. eine frequenzabhängige innere Dämpfung longitudinaler, transversaler und torsionaler Ausprägung, die in einem komplizierten Wechselspiel mit den akustischen Eigenschaften des Instruments neben anderen parallelen Eigenschaften qualitätsbestimmend ist. Auch diese Dämpfung ist in Grenzen gestaltbar. Parallel besitzen Saiten bekanntlich auch eine äußere Dämpfung in Form der Strahlungsdämpfung. Diese Aussagen beziehen sich auf umsponnene Saiten und in Grenzen auch auf Monofilamente und weiter auf die Besaitung aller Saiteninstrumente, also auf alle heutigen Musiksaiten schlechthin.
      Die Transversalsteife einer massiven Saite steigt mit der vierten Potenz ihres Durchmessers und mit dem Biege-E-Modul bezogen auf den Betriebszustand, und der Betriebszustands-E-Modul ist außerdem bei diesen Kunststoffen höher als im ungespannten oder leicht gespannten Zustand, also nicht konstant! Sowohl der Biege-E-Modul wie auch der Zug-E-Modul sind – wie gesagt – beide stark temperaturabhängig und, mit Ausnahme von Fluorcarbon und speziellem Polyester, stark feuchteabhängig. Für umsponnene Saiten gelten sinngemäß die gleichen Gesetze. Natürlich müssen die anderen Gegebenheiten einschließlich der Wicklungsabstände im Betriebspunkt Berücksichtigung finden. Von Interesse ist für die Gitarristik besonders die Biegesteife im Hinblick auch auf das Intonationsverhalten bei den „Sorgenkindern der Gitarre“, der h- und vor allem der g-Saite (falls sie nicht umsponnen ist, was neue Probleme bringen kann) und hier besonders bei denen aus „dickem“ Nylon (z.B. PA 6.12 und PA 6.10 etc.). Die Hauptsorge bei diesen Saiten gilt allerdings ihrem Klangverhalten, weil eben auch durch die genannte Biegesteife die innere Saitendämpfung der höheren Harmonischen zu stark angehoben wird, der Ton bzw. Klang wird dumpf! Es gibt natürlich auch den umgekehrten Fall. Die Taylorsche Formel vernachlässigt leider – historisch bedingt – die intonationstechnische Wirkung der Saiten-Biegesteife völlig, und die Intonation besonders biegesteifer Saiten sollte daher durch instrumentenbauliche Maßnahmen getrennt korrigiert werden. Dies ist heute – ausgerüstet mit den neuesten Erkenntnissen – kein Problem mehr. Es stehen auch heute elegante mathematische Beziehungen zur Verfügung, die diesen übrigens randbedingungsabhängigen Steifeeinfluss (siehe unter Punkt 12) unter Aufgabe der strengen Proportionalitätsbeziehungen berücksichtigen.

      Ein weiteres Phänomen soll hier nicht unerwähnt bleiben: Es ist der Aspekt der Randbedingungen. Man versteht darunter zunächst, ob die Saite gelenkig oder drehsteif oder einer Mischung von beiden gelagert ist. Der Einspannungsort selbst bleibt dabei ortsfest. Desweiteren spielt es eine Rolle, ob die Einspannung reibungsftei (also unbedämpft) und / oder federnd geschieht oder nicht, wobei die Einspannung dann teilweise nicht mehr ortsfest geschieht. Es gibt aber noch etliche weitere Einspannbedingungen. Hierzu gehören die unbedämpfte transversal federnde Befestigung und die massenreiche transversal bewegliche Befestigung. Die Einspannung ist dabei natürlich nicht mehr ortsfest. Nach Weinreich wirkt die erste Variante tonhöhenerniedrigend und die zweite tonhöhenerhöhend.
      Da der Auflagepunkt der Saiten auf dem Steg bzw. Untersattel bei der klassischen Gitarre in Wirklichkeit wegen der frequenzabhängigen Auslenkung der Decke (mit dem ebenfalls auch in sich schwingenden Saitenhalter) kein Festpunkt sein kann, kommt hier eine komplizierte Kombination von Randbedingungen mit zugeordneten geringen Tonhöheneffekten zum Tragen. Das System ist zudem wegen der inneren Werkstoffdämpfungseffekte und der Strahlungsdämpfung nicht reibungsfrei. Schließlich spielen in der Praxis auch die Eigenresonanzen der Befestigung mit in das System hinein. Und ganz streng betrachtet wirken hier auch zumindest sehr schwache saitenaxiale nicht feste Randbedingungskomponenten. Um das Maß des Komplikationsgrades voll zu machen, gilt diese Betrachtung prinzipiell auch mit geringeren Effekten für den Obersattel und noch geringeren für die Bünde in der Rangfolge Untersattel – Obersattel Bünde mit steigender Ordnungszahl. Übrigens gibt es noch weitere technologische Intonationsphänomene, die aber mehr in den Bereich der reinen Wissenschaft fallen, weil sie im Sinne dieser Darlegung schwerlich hörrelevante Eigenschaften aufweisen können.
      Das Gesagte gilt sinngemäß auch für akustische Steelstringgitarren und auch für die EGitarre und praktisch hier (weil eine ausgereifte Basis-Feinmensurierung bei der E-Gitarre bereits Standard ist) vor allem für den Obersattel. Hier tritt als Saitenwerkstoff Edelstahl mit seinem hohen, praktisch konstanten E-Modul – er ist etwa siebzig mal so hoch wie bei Nylon (PA 6.12) und etwa fünfzig mal so hoch wie bei gängigem unmodifiziertem Fluorcarbon (PVDF), bei Polyestersaiten ist es ähnlich – und der weit geringeren Klimaabhängigkeit von Edelstahl hinzu.


      Gruß
      Peter

Empfänger
Peter
Betreff:


Text:
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