[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Smileys
happy
wink
verlegen5
sowhat
laugh4
really
mixed5
think
frech
shock
tears
welcome
comp
money
shock2
sad
heart
idee
frage
cheers
shy1
redface
devil
mixed
alien
oops
headphones
sherlock
ouch
rolling_eyes
thanks
sorry
sorry2
guitar1
birthday
Running
[pre][/pre]
Farben
[rot][/rot]
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[orange][/orange]
[lila][/lila]
[weiss][/weiss]
[schwarz][/schwarz]
Johann A. W.
Beiträge: 75 | Zuletzt Online: 24.02.2024
Name
Johann A. W.
Wohnort
Niederösterreich
Registriert am:
30.03.2023
Geschlecht
männlich
    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Frage zu Decken" geschrieben. 06.02.2024

      Zitat von Gregor im Beitrag #69
      Klanglich sollts kein unterschied geben oder. Sorry Johann, ich hab Deinen Post übersehen. Ich dachte nur, der Knochenleim härtet noch besser aus🤔 ich mag beides gerne.


      Ich denke, wenn Du Dich mit Knochenleim gut auskennst funktioniert das sicher auch. Mit Titebond hast Du halt ein bisschen mehr Zeit. Klanglich glaube ich nicht, dass man einen Unterschied merkt. Wie Burghard geschrieben hat, solltest Du die Decke rundherum abkleben (z.B. mit dem blauen Abklebeband, das löst sich leicht wieder). Ich klebe dann auf das Abklebeband mit Doppelklebeband ein paar kleine flache Holzstückchen (ca. 1 x 2 cm) als Stopper, damit die Brücke beim Aufleimen nicht verrutschen kann. Die entferne ich dann nach 1-2 Minuten, damit ich den ausquellenden Leim gut abwischen kann.

      Auf jeden Fall würde ich Dir empfehlen, das Aufleimen (vor allem das Anbringen der Zwingen) zuerst als Trockenübung (ohne Leim) zu machen und zu schauen, ob der Ablauf passt und die Zwingen alle so sitzen, wie sie sitzen sollen.

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Frage zu Decken" geschrieben. 06.02.2024

      Zitat von Gregor im Beitrag #63
      Danke Johann, ich möchte die Decke noch vorher bisschen einspielen. Meine spielerischen Talente sind nicht so gut, wie die baulichen, aber ich werd mir mühe geben.Für den steghalter normalen Knochenleim?


      Ich muss gestehen, ich habe keinerlei Erfahrung mit Knochenleim. Ich verwende Titebond classic. Aber da es ja genug Gitarren gibt, wo die Brücke mit Knochenleim verleimt wurde und diese Jahrzehnte oder sogar mehr als ein Jahrhundert halten spricht glaube ich nichts gegen Knochenleim.

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Frage zu Decken" geschrieben. 05.02.2024

      Zitat von Gregor im Beitrag #61
      Vielen Dank 🙏 nochmal für die schnelle Hilfe. Ich hab mich jetzt 1,5 mm für den steghalter entschieden und den Rest feil ich vom Steg weg. Die Schellackpolitur ist soweit fertig, der steghalter wird nächste Woche montiert….die Politur darf noch antrocknen. Ich hab jetzt nichts über den steghalter gelesen. Wird der auch schellackpoliert, geölt…oder gewachst. Und wird der erst montiert und dann … oder aufgeleimt und dann…🤔


      Da sind eigentlich alle Möglichkeiten offen. Du kannst die Brücke ölen, wachsen, schellackieren, porenfüllen oder offenporig, matt oder glänzend, wie es Dir gefällt und wie es zur Gitarre passt. Ich würde aber das Finish der Brücke vor dem Aufleimen machen. Dann versaut man sich die Decke nicht. Nur Aufpassen, dass kein Finish auf die Unterseite der Brücke kommt, wo dann geleimt wird. Am Besten die Unterseite beim finishen abkleben und vor dem Aufleimen gut mit Waschbenzin reinigen.

      Sehr schöne Arbeit. Gratuliere. Hoffe es gibt auch eine Klangprobe.

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Steghalterung explodiert" geschrieben. 02.02.2024

      Zitat von MukerBude im Beitrag #38

      Zitat von Harald im Beitrag #37
      Mit demselben Argument müßte es auch am verrundeten Nullbund schnarren und das tut es definitiv nicht!
      Der Durchmesser der Runddung eines Nullbuns ist deutlich geringer (schon sehr nah an einer rechtwinkligen Kante) als der eines Untersattels (Stegeinlage). Das macht den von mir beschriebenen entscheidenden Unterschied.



      Der Nullbund, so wie ich ihn kenne, ist ein Bunddraht, der anstelle des Sattels gesetzt wird. Dieser hat auch die idente Rundung zu allen anderen Bünden. Eine annähernd rechtwinkelige Kante habe ich da noch nicht gesehen.

      https://gropius.de/wissenswertes/der-nullbund/

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Frage zu Decken" geschrieben. 30.01.2024

      Zitat von Gregor im Beitrag #57
      Danke Johann für die Erklärung. Die nut hab ich leider schon gerade, heißt ich muss den Halter schräg aufsetzen. Bei der Einlage hab ich noch 2,8 mm Spiel.
      Was ich mich frage, warum die 3mm unterschied? Liegt es an den Saiten. Ich dachte immer 650 er Mensur ist oben wie unten. Sind 3mm Standard?


      In der Theorie benötigt die Bassseite etwas mehr Kompensation, da die Saiten dicker und steifer sind. Aber 3 mm erscheint mir sehr viel und wie oben erwähnt, ich habe Gitarren, wo die Kompensation für alle Saiten 1,5 mm sind und diese sind auch sehr gut intoniert.

      Das hängt dann wahrscheinlich auch im Detail von der Art und Spannung der Saiten ab, der Saitenlage und vielleicht auch noch anderen Voraussetzungen. Ich würde die Brücke gerade aufleimen mit 1,5 mm Kompensationszugabe. Wenn Du kein extrem empfindliches Gehör hast wird das gut passen. Und mit einer Stegeinlage von 2,8 mm kannst Du ja dann noch feintunen.

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Frage zu Decken" geschrieben. 30.01.2024

      Zitat von Gregor im Beitrag #54
      Hallo, bei mir ging’s jetzt ordentlich weiter…siehe Bild. Ich werde diese Woche mit der Schellack Politur anfangen . Beim steghalter bin ich ziemlich ratlos. Bei meiner amalio burguett hab ich eine 650er mensur. Die Stegposition ist aber so versetzt, dass die Tiefe e—Saite 653 mm hat und die hohe genau 650. ich denke, das ist so gewollt…aber warum, und sollte ich das so übernehmen danke für sachdienliche Hinweise


      Bei der Stegkompensation gibt es mehrere Vorgehensweisen:
      1) Mehr Kompensation auf der tiefen E Saite
      Da gibt es wieder 2 Möglichkeiten:
      a) Die Nut für die Stegeinlage schräg fräsen und die Brücke gerade aufleimen
      b) Die Nut für die Stegeinlage gerade fräsen und die Brücke schräg aufleimen

      2) Gleiche Kompensation für alle Saiten
      Nut gerade fräsen und Brücke gerade aufleimen

      Ich habe alle drei Möglichkeiten versucht und alle drei haben gute Ergebnisse gebracht.

      Bei 1) habe ich hohe e mit 1,5 mm und tiefe E mit 2,5 mm kompensiert
      Bei 2) habe ich alle Saiten mit 2 mm kompensiert

      Man kann noch feintunen, da meine Stegeinlage 2,5 mm breit ist und je nachdem wo man den Grat macht hat man noch ca. 1mm Spielraum.

      Mir gefällt Variante 2) optisch am Besten.

      Und dann gibt es natürlich noch FABS

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Steghalterung explodiert" geschrieben. 22.01.2024

      Zitat von MukerBude im Beitrag #10
      @ollo,
      OK, einigen wir uns auf folgende Bezeichnungen, obwohl es da unterschiedliche Ansichten gibt.

      Die gesamte Saiten-Haltekonstruktion nennt sich STEG die am hinteren Ende den KNÜPFBLOCK hat. In den Steg wird in den STEGSCHLITZ die STEGEINLAGE (Knochen) gesteckt.

      @Johann A. W.,
      Interessante Idee, werde ich mal durchspielen.

      @ollo,
      komplett runterschleifen braucht es mMn nicht.

      @Kirstin,
      bei genauer Betrachtung ist der Bruch tatsächlich neben der Leimfuge. War nur schwer zu sehen, weil extrem wenig vom Holz stehen geblieben ist.

      @Burghard,
      Danke.

      @annajo,
      wo soll der Unterschied zum Steg ohne Dübel liegen, wenn der Knüpfblock zusätzlich mit zwei Dübeln arretiert ist. Die Fläche des Stegs und dem darunterliegenden Unterfutter bilden eine komplett in sich verleimte Einheit, ob da zwei Dübel drin stecken, macht keinen Unterschied. Oder?

      @Peter,
      ja, finde ich auch! Besten Dank.
      Obwohl, mit einer selbst konstruierten und gebauten Gitarre zum Gitarrenbauer zu gehen, scheint mir doch ziemlich abwegig.

      @Karel,
      Du meinst sicher „damit er nicht zerbricht“
      Mein bevorzugter Gitarrenbauer kennt noch einen anderen Grund, der für ein gering Tiefe des Stegschlitzes spricht. Die Stegeinlage steht auf der Halterung, was das nach vorne kippen deutlich reduziert!

      Besten Dank für die engagierten Meinungen!


      Du kannst ja auch die Steghalterung durch einen soliden Block und ein FABs ersetzten. Da kann dann gar nichts wegbrechen und hast die perfekte Intonation.

      Oder, wenn Du eine durchgehende Stegeinlage bevorzugst, eine sehr seichte Nut, dann kommt wenig bis kein Zug auf den vorderen Teil. Kommt auch darauf an, wie hoch die Stegeinlage über der Stegkante ist. Aber das kannst Du ja bei Deiner Art der Konstruktion gut steuern.

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Steghalterung explodiert" geschrieben. 21.01.2024

      Normalerweise wird die Brücke aus einem Stück Holz gefräst bzw. geschnitzt. Wenn ich das richtig sehe, hast Du die Brücke aus mehreren Teilen zusammengeleimt. Auf den Teil vor der Stegeinlage kommt natürlich eine ordentliche Belastung durch den Saitenzug und der Teil kann auch bei einer soliden Brücke brechen.

      Der Schlitz für die Stegeinlage kommt mir auf der Zeichnung recht tief vor. Normalerweise sind das nur ca. 3 mm.
      Vielleicht kannst Du den ganzenTeil vor dem Knüpfblock abnehmen und durch einen soliden Block mit einer 3 mm tiefen Nut für die Stegeinlage ersetzten. Die Nut eventuell etwas nach hinten neigen.

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Segmentierte Stegeinlage" geschrieben. 04.01.2024

      Die verschiedenen Möglichkeiten der Kompensation sind alle sehr interessant. Auf der anderen Seite habe ich den Eindruck, dass
      viele Gitarrenbauer (vor allem die Vertreter der traditionellen spanischen Bauweise) gar nicht kompensieren. Es wird lediglich die 1,5 mm Zugabe zur Mensur gemacht, aber e und E Saite haben beide die gleiche Länge. Da wird weder die Stegeinlage schräg gestellt, noch die Brücke schräg aufgeleimt. Auch die Stegeinlage selbst wird nicht kompensiert.
      Da mit diesen Gitarren doch etliche namhafte Gitarristen auftreten frage ich mich manchmal, ob das Thema Kompensation nicht etwas überbewertet wird.

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Dogal diamante Saiten" geschrieben. 17.12.2023

      Ich hatte einmal die 127 B (Normal Tension) versucht. Habe sie aber recht schnell wieder gegen Savarez 520J getauscht. Mir hat die Haptik des Diskants nicht zugesagt und auch der Klang war für mich zu "eindimensional".

      Aber grundsätzlich keine schlechten Saiten und sicher einen Versuch wert. Aber wie immer muss man sie selbst ausprobieren.

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Rel. Luftfeuchte" geschrieben. 10.12.2023

      Unter 40% empfinde ich schon als sehr unangenehm. Nicht nur wegen der Gitarren, sondern auch in Augen und Nase. Die Frage bei der Luftfeuchtigkeit ist allerdings immer wie gut der Hygrometer ist. Da gibt es schon große Abweichungen. Ich habe ein Bauhausthermomether, dass ca. 15% weniger als das Haarhygrometer anzeigt. Ich versuche auch im Winter nicht unter 45% zu kommen, mit einem Venta Luftbefeuchter.

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Wer zuviel Geld hat..." geschrieben. 29.11.2023

      Zitat von chrisb im Beitrag #24
      corona, kriege, inflation hinterlassen leider auch hier ihre spuren.
      hab neulich von einen hier namentlich bekannten gitarrenbauer gehört, das er evtl. sein geschäft auflösen will ............... (namen nenne ich nicht).
      große gitarrengeschäfte werden das vermutlich überstehen. um die kleinen solo-selbständigen meisterbetrieb wäre es wirklich extrem schade.


      Die Geschichte wiederholt sich. Schon Torres musste wegen schlechter Wirtschaftslage und mangelnder Nachfrage das Gitarrebauen für ein paar Jahre aufgeben und Porzellan verkaufen. War aber danach, in der 2. Epoche wieder sehr erfolgreich.

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Tobias Braun-Gitarren, was bedeutet 40%RH oder andere %-Angaben?" geschrieben. 15.11.2023

      Das bedeutet bei welcher Luftfeuchtigkeit er die Gitarre zusammengebaut hat.

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Wer zuviel Geld hat..." geschrieben. 15.11.2023

      Zitat von Peter im Beitrag #19
      Das sind die üblichen Preise für derartige Gitarren, die aber meist nicht angegeben sind. Erstaunlich, dass dies hier so gemacht wird. Bitte hier jetzt nicht wieder eine Preisdiskussion....Danke.


      Daneben wird auch noch eine Fleta (Söhne) um 20.990 € bei Siccas angeboten. Vor ein paar Jahren wurden diese eher im Bereich 25.000 bis 30.000€ angeboten. Vielleicht ein Indiz, dass die Nachfrage nach Gitarren in dieser Kategorie derzeit nicht sehr groß ist. Anscheinend bei Sammlern nicht sehr begehrt und zum selber Spielen nicht das optimale Preis/Leistungsverhältnis.

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "carl-hermann Schäfer alias Nicolaus Wollf" geschrieben. 13.11.2023

      Zitat von carl-hermann im Beitrag #15
      hallo chrisb,
      der, der das damals geschrieben hat, hat etwas übertrieben. aber länger wie drei tage dauert es nicht .
      schelllack ist wenn man ihn richtig einsetzt der beste und schömste lack für ein instrument und ich meine damit ohne irgendwelche komischen grundierungen das fängt mit bims an und hört mit sekundenkleber auf.
      schelllack ist nur wirklich gut wenn man ihn dierekt auf das holz aufbringt. natürlich ist es wie immer, eine gewisse erfahrung gehört natürlich auch dazu.
      vg.


      Hallo carl-hermann, auch drei Tage für das Schelllackieren ist rekordverdächtig. Könntest Du den Interessierten hier (mittlerweile gibt es ja einige Hobbygitarrenbauer im Forum) kurz erklären wie Du das machst? Oder ist das ein Gitarrenbauergeheimnis?

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Die ca. 3000,- Euro Gitarre noch einmal ..." geschrieben. 13.11.2023

      Es wurde ja (auch schon im alten Forum) der Zusammenhang von Preis und Klang schon des Öfteren diskutiert. Meiner Erfahrung nach besteht da wenig Zusammenhang. Die teuerste Gitarre, die ich je gespielt habe war eine Fleta (von den Söhnen) um 25.000 € und diese war für mich gut aber nichts besonderes. Ich hätte (wenn ich nicht gewusst hätte, dass es eine Fleta ist) nicht mehr als 2000 € geboten Eine der besten Gitarren die ich je gehört und gespielt hatte war eine Arias Kopie von einem Hobbygitarrenbauer. Diese hätte ich in der Kategorie 5.000 bis 10.000 € eingeordnet.

      Der Klang ist nicht der preisbildende Faktor bei Gitarren. Deshalb kann man den schon oft hier gegeben Rat, wenn jemand auf der Suche nach einer klanglich guten Gitarre ist, nur immer wiederholen: Selber testen, selber, testen, selber testen...........

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Worauf achtest du beim Bewerten einer Gitarre?" geschrieben. 08.11.2023

      Zitat von ollo im Beitrag #24
      Zitat von Johann A. W. im Beitrag #22
      Als letztes kommt dann der Klang. Wobei ich hier vor allem auf den Diskant achte. Es gibt kaum Gitarren mit einem wirklich schlechten Bass, eher welche mit zu viel Bass. Aber Gitarren mit einem ausgewogenen, singenden Diskant bis in die hohen Lagen sind nicht so leicht zu finden. Auch bevorzuge ich Gitarre, wo Bass und Diskant ausgewogen sind und nichts hervorsticht, hingegen ist mir Lautstärke nicht wichtig. Als letztes Kriterium ist dann noch die Modulierbarkeit des Tons (durch unterschiedlichen Anschlag bzw. tasto/ponticello).

      Das unterschreibe ich komplett, für mich aber steht das als Erstes. Okay, eine Erstinspektion ist ja praktisch unvermeidlich aber flüchtig, die Optik ist für mich sekundär. Was nützt das schönste Instrument, wenn es nicht klingt wie ich mir das vorstelle?


      Da hast Du völlig recht. Auch ich würde kein Instrument kaufen oder spielen wollen, bei dem mir der Klang nicht zusagt.

      Ich wollte damit nur sagen, dass, wenn ich ein Instrument das erste mal in die Hand bekomme ich auch sehr am handwerklichen Können des Gitarrenbauers interessiert bin und ich mir das Instrument einmal optisch sehr genau und in Ruhe ansehe. Das Beste (der Klang) kommt dann zuletzt.

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Worauf achtest du beim Bewerten einer Gitarre?" geschrieben. 08.11.2023

      Ich schau mir zuerst einmal die äußere Komposition und die handwerkliche Ausführung an. Ich finde es sehr spannend zu sehen, wie ein Gitarrenbauer sich künstlerisch verwirklicht. Welche Hölzer werden verwendet, wie ist die Rosette ausgeführt, mit welchen Farben arbeitet er, die Kopfform, Einlage am Knüpfblock, die Purflings, Mitteleinlage am Rücken, welche Art von Heelcap......Wobei mir eher schlichte Gitarren gefallen, die aber stimmig sein müssen, kein Bling, Bling. Da kann man schon viel über den Gitarrenbauer herauslesen.

      Dann ist natürlich die Bespielbarkeit wichtig, ist die Gitarre gewichtsmäßig austariert, passt das Halsprofil (ich bevorzuge eher ein runderes), Saitenlage, saubere Bundierung, Barree, Intonation, Deadspots, Wolfstöne.....

      Als letztes kommt dann der Klang. Wobei ich hier vor allem auf den Diskant achte. Es gibt kaum Gitarren mit einem wirklich schlechten Bass, eher welche mit zu viel Bass. Aber Gitarren mit einem ausgewogenen, singenden Diskant bis in die hohen Lagen sind nicht so leicht zu finden. Auch bevorzuge ich Gitarre, wo Bass und Diskant ausgewogen sind und nichts hervorsticht, hingegen ist mir Lautstärke nicht wichtig. Als letztes Kriterium ist dann noch die Modulierbarkeit des Tons (durch unterschiedlichen Anschlag bzw. tasto/ponticello).

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Frage zu Decken" geschrieben. 26.10.2023

      Zitat von Gregor im Beitrag #47
      Die Taille ist die tiefste Stelle…ok. Ich hab es von Hand gemacht, das muss ich glatt nochmal daheim kontrollieren. Die Decke wird per Mulde auf die Zargen geleimt. Vorher passgenau angepasst. Ich hab es jetzt auf 2 Arten gesehen. Erst die Leisten auf die Zargen geleimt und dann die Decke drüber, oder die Leisten mit Boden in die Mulde geleimt. Ich habe mich für die 2. Variante entschieden.


      Jetzt bin ich ehrlich gesagt ganz verloren. Du sprichst einmal von der Decke und dann vom Boden. Willst Du eine Mulde für beides nehmen? Ich dachte die Mulde ist nur für den Boden?

    • Johann A. W. hat einen neuen Beitrag "Frage zu Decken" geschrieben. 26.10.2023

      Zitat von Gregor im Beitrag #45
      Hallo Johann, ich hab die Maße von meiner antonio Pisa übernommen. Ich habe immer wieder die Tiefe zum Rand gemessen und per Matrix so übernommen. Ich hab gesehen, dass es Gitarrenbauer in eine weichform hinein drücken. So wie du es beschreibst..,kugelförmig. Ich übernehme hier die Form von A. P. Die Form ist konkarv über den ganzen Boden.


      Ganz habe ich es noch nicht verstanden. Auf dem Bild sieht es so aus, als ob die Form in der Taille flacher ist (da sollte sie am tiefsten sein), aber das ist vielleicht eine optische Täuschung. Bin jedenfalls schon gespannt, wie Du dann die Wölbung auf die Zargen überträgst. Da gibt es ja auch verschiedene Techniken.

Empfänger
Johann A. W.
Betreff:


Text:
{[userbook_noactive]}


Legende : Administratoren, Moderatoren, Mitglieder,
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen